Druckbegrenzungsventil Bergbau DN20 PN500

Merkmale

Steuerfunktion

Druckbegrenzungsventil zur Primärdruckeinstellung an Hydraulikpumpen und zur Druckabsicherung von Hydraulikantriebe, Hydraulikkomponenten.

In der Ventilgrundstellung wirkt die hydraulische Kraft des Hydrospeichers (7) auf den Steuerkolben (4) und überträgt diese auf den Ventilkolben (3). Der Ventilsitz (2) und der Ventilkolben (3) bilden an den Kegelflächen die Ventilabdichtung. Der Hydrospeicher (7) ist gasseitig mit Stickstoff vorgefüllt und wird bei der Druckeinstellung auf der Flüssigkeitsseite hydraulisch vorgespannt, bis der gewünschte Einstelldruck„Pe“ erreicht ist. Das Gas im Speicher ist kompressibel und wirkt wie eine elastische Feder.

Im Betrieb des Ventils tritt am P – Anschluss der Anlagendruck „Ps“ in das Ventilgehäuse (1) ein und erzeugt eine hydraulische (Öffnungs)-Kraft an der Ventilsitzfläche des Ventilkolbens (3). Der Ventilkolben (3) wird von dem Steuerkolben (4) solange in der gesperrten Grundstellung gehalten, wie die hydraulische Öffnungskraft < als die Schließkraft am Steuerkolben (4) ist. Steigt der Anlagendruck „Ps“ soweit an, dass das Kraftverhältnis sich umkehrt in Öffnungskraft > Schließkraft, dann wird der Ventilkolben (3) aus der Grundstellung gedrückt, die Leitungen P und T werden verbunden und damit das Ventil geöffnet. Die Ventilöffnung nimmt proportional mit steigendem Anlagendruck zu, bis der maximal zulässige Volumenstrom für das Ventil erreicht ist, siehe Ventilkennlinie.

Die Druckeinstellung des Ventils erfolgt mit den Einstellventilen (5, 6). Damit wird der Druck des Speichers (7) eingestellt. Je nach Druckeinstellung des Speichers ergibt sich eine hydraulische Kraft, die auf den Ventilkolben (3) übertragen wird. Aus dem Steuerverhältnis „SK“ (siehe technische Daten) und dem Einstelldruck „Pe“ ergibt sich der erforderliche Speicherdruck „PSp“.