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Hauhincos stärkster Pumpenzug mit drei EHP-5K400S für den Hochleistungsstreb im BW "No 7" und "Kirowa" OAO "SUEK-Kuzbass"

Hauhinco hat für die Bergwerke "No7" und „Kirowa“ OAO „SUEK-Kuzbass“ die bisher stärksten Hochdruck-Pumpenzüge der Firmengeschichte entwickelt, geliefert und in Betrieb genommen

Hauhinco hat für die Bergwerke "No7" und „Kirowa“ OAO „SUEK-Kuzbass“ die bisher stärksten Hochdruck-Pumpenzüge der Firmengeschichte entwickelt, geliefert und in Betrieb genommen.

Die Pumpenzüge wurden speziell für die Bedürfnisse der Hochleistungsstrebe auf den Bergwerken konzipiert. Für die Versorgung des Strebs auf dem Bergwerk Kirowa, der eine Länge von 300m und eine Flözhöhe von ca. 3m und ein Abbaufortschrift von ca. 20.000 Tonnen am Tag hat, wird ein entsprechender Druck- und Volumenstrom benötigt. Neben diesen hohen Anforderungen, die durch das Hochdrucksystem abgedeckt werden müssen, stellte das Bergwerk auch besondere Anforderungen an die Wasserqualität im Streb, um die Langlebigkeit des Strebsystems und damit auch die getätigten Investitionen zu schützen. Diese Faktoren mussten bei der Entwicklung des Pumpenzuges berücksichtigt werden. Das Ergebnis ist einer der modernsten und stärksten Pumpenzüge die Hauhinco je gebaut hat.

Die gesamte Hochdruckstation besteht aus acht mit einander verknüpften Einzelstationen.
Das Rohwasser gelangt zuerst in eine Wasservorbereitungsstation. In dieser Station wird das Wasser in einen Wasserzyklon geleitet, in dem jegliche Feststoffe abgeschieden werden. Es folgt ein dreistufiger Filtrationsprozess mit automatisch rückspülbaren Doppelfilterstufen in 100 μm, 50 μm, 25 μm. Ebenfalls auf dieser Station verbaut ist ein HFA-Beutelrücklauffilter mit einer Filterfeinheit von 50 μm, der die zurückkommende Wasser-HFA-Emulsion aus dem Streb aufnimmt, filtert und zurück in den Tank führt.

Nach der dreistufigen Filtration gelangt das Wasser in die von Hauhinco entwickelte Wasseraufbereitungsanlage. In dieser Station wird in einer Stunde bei einem Wassereinspeisedruck von 15bar 1000l sauberes, salzfreies Wasser produziert. Nach dem Aufbereitungsprozess hat das Wasser eine Leitfähigkeit von nur noch ca. 30 µS und ist nahezu salzfrei.
Nach der Wasseraufbereitungsstation wird das Wasser in der automatischen Emulsionsmischanlage mit Konzentrat angereichert bevor es als Wasser-HFA-Emulsion in den Haupttank gelangt. Dieser Edelstahl-Tank hat ein Gesamtvolumen von 6000l, die sich in 5000l Wasser-HFA-Emulsion und 1000l HFA-Konzentrat aufteilen. Neben der automatischen Emulsionsmischanlage ist der Tank mit analogen Füllstandsmeßgeräten im HFA- und Konzentratbereich ausgestattet. Beide Bereiche sind durch Edelstahl-Behälterabdeckungen gegen Steinschlag und andere Einwirkungen geschützt. Am Tank wird auch ein Durchlichtrefraktormeter mit Doppelprisma zur Emulsionsüberwachung eingesetzt. Der Haupttank ist mit einem zusätzlichen 6000l Edelstahl-Tank verbunden, der hauptsächlich der Vergrößerung des Pendenvolumens dient.

Insgesamt drei EHP-5K400 jeweils angetrieben von einem 400 kW Elektromotor wurden in der Pumpenstation verbaut und geben dem Endverbrauchern im Streb die notwendige Leistung. Eine EHP-5K400 liefert einen Nennförderstrom von 635 l/min und einen max. Betriebsdruck von 360bar. Die für den Bergbau entwickelten Pumpen, sind in der gewohnten Flanschbauweise konzipiert. Jede Pumpe ist mit einem U504 Druckbegrenzungsventil, einem Pumpenumlaufventil DN40 PN 420, einer Getriebeöl Druck- und Temperaturüberwachung sowie einem integrierten Getriebeölkühler ausgestattet.
Der durch die Pumpen generierte Druck- und Volumenstrom gelangt zu einem Sammelblock an der Speicher- und Filterstation. Aus dem Sammelblock wird das Wasser zu zwei Hochdruck-Doppel-Rückspülfiltern mit automatischer Rückspülung geleitet und ein weiteres Mal gefiltert. Zwei Hydrospeicher mit 32l PN400 sind in dieser Station zur Pulsationsoptimierung verbaut, um Druckspitzen und Schaltschläge zu verringern. Das Wasser verlässt nun über einen Verteilerblock die Hochdruckstation und wird in den Streb zum Schildausbau geleitet.

Die Pumpenstation wurde Ende 2013 zuerst auf dem Bergwerk "No7" in Betrieb genommen. Die Bergwerksdirektion ist mit der Projektdurchführung sowie der Leistung der installierten Anlage äußerst zufrieden. Die Installation auf dem Bergwerk "Kirowa" folgt in Kürze.

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