Pumpenumlaufventil H30, H300

Pumpenumlaufventil H30, H300

Merkmale

Steuerfunktion

Das Pumpenumlaufventil, die Steuerplatte und das Vorsteuerventil bilden eine Ventileinheit zum Steuern einer Pumpe in einer Druckversorgungsanlage mit Druckspeicher. Das Ventil steuert in Abhängigkeit von dem Anlagendruck, den Arbeitszyklus der Pumpe, „Speicher laden“ oder „druckloser Umlauf“. Der P-Anschluss wird mit dem Druckanschluss der Pumpe, der A-Anschluss mit der Druckleitung der Anlage und der T-Anschluss mit dem drucklosen Tank verbunden.

Am P-Anschluss tritt der Förderstrom der Pumpe in das Pumpenumlaufventil ein. In der Grundstellung wird das 2/2 Wegeventil (2) über die X- und der Z2-Leitung mit dem, von der Pumpe erzeugten Druck geschlossen. Dies bewirkt, dass das Rückschlagventil (1) öffnet und der Pumpenstrom über den A – Anschluss, der Anlage zugeführt wird.

An dem Vorsteuerventil wird der geforderten Druckwert „PE“ mittels der Einstellschraube (3) eingestellt. Je nach Einstellwert erzeugen die Federn (4) eine Kraft, die den Ventilkolben (6) in den Ventilsitz (7) drückt. Damit wird die Y-Leitung von der X- und Z2-Leitung abgesperrt und der erzeugte Pumpendruck schließt das 2/2 Wegeventil. Das Vorsteuerventil schaltet um, wenn die hydraulische Kraft aus dem Druck am A- und damit am Z1-Anschluss die eingestellte Kraft an den Federn (4) übersteigt. Dann hebt der Steuerkolben (5) den Ventilkolben (6) aus den Ventilsitz (7). Damit wird die Steuerfläche des 2/2 Wegeventils (2) entlastet, es öffnet und verbindet die Leitungen „P, T“ miteinander. Dadurch wird der Pumpenförderstrom drucklos zum Tank abgeführt. Zeitgleich schließt das Rückschlagventil (1) und sperrt den Rückstrom aus der Anlage ab. Der Ventilkolben (6) bleibt solange in geöffneter Stellung bis der Anlagendruck am A-Anschluss den eingestellten Druckwert „PE“ minus den Wert der Schalthysterese unterschritten hat, das 2/2 Wegeventil (2) bleibt ebenfalls solange geöffnet.